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Wie alles begann …


FORNARA wurde 1949 von den Brüdern Angelo und Arcado Fornara gegründet.
Sie kamen nach dem Zweiten Weltkrieg zurück nach Wiesbaden, wo sie bereits Ende der Dreißiger Jahre im Gastronomiegewerbe gearbeitet hatten.
Als kleines Importunternehmen mit angegliedertem eigenem Restaurant und guten Kontakten zu der wieder auflebenden Gastronomie boten sie das erste rein italienische Sortiment von Weinen und Feinkost im Nachkriegsdeutschland an.

1962 übernahm mit Sohn Paolo Fornara die zweite Generation die Verantwortung für das Unternehmen, und unter seiner Regie wurden die Weichen neu gestellt: 1966 entstand der heute noch genutzte Verwaltungs- und Lagerbau in Taunusstein, für den der alte Standort aufgegeben wurde. Hatte man sich in Wiesbaden fast ausschließlich der Belieferung von Gaststätten im Rhein-Main-Gebiet gewidmet, wurden nun die Aktivitäten auf weitere Regionen (besonders im Südwesten) und neue Geschäftsfelder (Fachhandel und Großhandel) ausgeweitet. Die Produktpalette wurde um Lebensmittel (insbesondere Teigwaren) ergänzt, und der Weinimport beschränkte sich von nun an auf Originalabfüllungen – die hauseigene Abfüllanlage für Tankweine aus Italien musste dem immer größer werdenden Portfolio und den notwendigen Vorräten für eine lückenlose Versorgung des rapide wachsenden Kundenkreises weichen! Zugunsten der zahlreichen neuen Gastro-Zulieferer wurde auch die traditionelle Direktbelieferung der Gastronomie aufgegeben.

Als sich Paolo Fornara 2001 zur Ruhe setzte, übernahm der Gießener Unternehmer, Ingenieur, Weinhändler und Feinschmecker Hans Mika das Unternehmen. Unter seiner Regie wurde das Angebot um französische und spanische Produkte erweitert und kontinuierlich um italienische Top-Weingüter ergänzt.

Seit etwa fünf Jahren steht der immer anspruchsvoller werdenden Kundschaft auch ein Sortiment ausgesuchter Weine von Top-Erzeugern aus den wichtigsten deutschen Anbaugebieten zur Verfügung und ein repräsentatives Sortiment aus Übersee rundet das Angebot ab.

Seit 2010 hat FORNARA eine „Doppelspitze“: Hans Mika teilt sich seitdem die Geschäftsführung mit Sohn Christoph, der mit Umsicht und Kreativität für zusätzliche Aktivitäten sorgt, und mit neuen Ideen erfolgreich das operative Geschäft voran bringt.